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Geschichte Bonaire

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Die ersten Bewohner der Insel waren Indianer vom Stamme der Caquetios, ursprünglich aus Venezuela. Archäologische Funde weisen darauf hin, daß die Indianer hier bereits um 900 v. Chr. lebten.
Im Jahr 1499 „entdeckten" die Spanier die Insel, die sie „Isla Inutil", nutzloses Eiland, tauften, weil sie weder Gold noch andere Mineralien vorfanden. Nach einigen Jahren verbrachten sie alle der ansässigen Indianer nach Hispaniola, dem heutigen Santo Domingo. In 1636, während des 80-jährigen niederländisch-spanischen Krieges (1568-1648), besetzten die Holländer Bonaire. Da ihnen durch den Krieg der Zugang zu den Salzquellen in Spanien und Portugal verwehrt war, galt ihr Interesse insbesondere den Salzseen und Holzvorkommen auf der Insel.


Das Salz benötigten sie dringend für die Fischindustrie. Die Insel wurde seiner Zeit zu niederländischem Staatgebiet. Während der französischen Besetzung Hollands unter Napoleon 1795-1815 wurde die Insel zwischen 1810-1816 durch die Engländer besetzt, die sie für die alliierten Niederländer bewahren sollten. Unglücklicherweise „ver-leasten" die Engländer die Insel an den New Yorker Joseph Foulke. Letzterer rodete die gesamte Insel und beraubte sie insbesondere um ihre Vorkommen brasilianischen Holzes. Seitdem ist der Boden der Insel ausgesprochen trocken.

Der Name "Sorobon"

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Der Name „Sorobon" dessen Bedeutung nicht bekannt ist, geht auf die eingeborene arawakische und karibische Bevölkerung zurück, die hier bis etwa 1515 lebte. Zu Beginn des 16. Jh. deportierten die Spanier alle Eingeborenen Bonaires zu den anderen spanischen Kolonien. Den Vermutungen nach bedeutet der Name so viel wie „gute Luft". Wie auch immer, die Luft ist jedenfalls kristallklar, frei von jeglichen Anzeichen von Verunreinigungen. Das Fleckchen, auf dem das Resort entstanden ist, war früher eine Arbeitsstätte der Eingeborenen, an der getöpfert, so wie Fische und Muscheln gereinigt worden. Hin und wieder stoßen wir auf Bruchstücke alten Töpferwerks auf dem Terrain!

Klima

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Obwohl der Boden der Insel sehr trocken ist, fallen ansehnliche Mengen Regen. So entspricht der jährliche Niederschlag immerhin 65% jenes von Holland! Da es jedoch nicht ausreichend Bäume und Buschwerk gibt, deren Wurzeln das Wasser speichern könnte, führt der Regen zu Bodenerosion. Die frei herumlaufenden Ziegen fressen zudem alle jungen Blätter der Büsche, was in diesem Zusammenhang auch nicht gerade hilfreich ist.


Trotz der Trockenheit ist die Flora und Fauna der Insel ausgesprochen interessant. Viele Ornithologen frequentieren Bonaire um die 170 Vogelarten auszumachen, die man hier finden kann.

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Unterwasserwelt


Korallen

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Gerade die blauen, türkisen und bisweilen smaragd-grünen Wasser der karibischen See mit ihren farbenprächtigen Korallen, Schwämmen und Fischen sind es, die die Besucher der niederländischen Antillen besonders anziehen. Beim Schnorcheln oder Tauchen finden die Gäste an den Korallenriffen eine Artenvielfalt vor, die nur vergleichbar mit jener der tropischen Regenwälder ist. Korallen sind in Kolonien lebende, wirbellose Tiere, die durch kalkartige Sekretausscheidung riffbildend wirken. Ihr Wachstum vollzieht sich eher langsam: der Umfang massiver Korallenarten nimmt nur etwa 1-2cm pro Jahr zu. Vergleichsweise schnell hingegen (10-12cm pro Jahr) wachsen Arten wie „Staghorn- und Elkhorn-Korallen. Charakteristisch für Bonaire sind die gut entwickelten Riffe entlang der Küste, die geprägt sind von reicher Artenvielfalt und dickem Korallenbewuchs. Atemberaubend schön sind insbesondere die üppigen Riffe um das unbewohnte Eiland „Klein Bonaire". Das Fehlen ausgeprägter Entwicklungen entlang der Küste sorgt dafür, daß man die bis zum Ufer wachsenden Riffe unberührt und in exzellenter Verfassung vorfindet.

Tauchen

Wir arbeiten zusammen mit „ PHOTO TOUR DIVERS" .
Sie bieten verschiedene Kurse an: PADI open water (Anfänger), advanced (Fort- geschrittene), rescue (Rettungs- Kurs) und andere spezial Kurse.
Au_erdem werden Nacht Tauchgänge organisiert, mit Lagerfeuer und Verpflegung.
Für Tauchgänge an der Ostküste ist ein Tauschführer speziell dafür ausgebildet um sie dort zu begleiten. Schildkröten, Haie und andere Fische gehören zu den Höhepunkten dieser Tauschgänge.
Wenn Sie ihren Tauschgang auf DVD festlegen lassen möchten ist das ebenfalls kein Problem.
Für mehr Informationen e-mailen, faxen oder nehmen Sie telephonisch Kontakt auf, mit Monique an der Rezeption von S.B.R

Seeschildkröten

Weltweit gibt es 7 Arten von Seeschildkröten, wovon 5 um die niederländischen Antillen vorkommen: die Green Turtle, Hawksbill und Loggerhead um die ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao); die Green Turtle, Hawksbill und Leatherback um die SSS-Inseln (Saba, St. Maarten, St. Eustatius). In beiden Gebieten wird die Olive Ridley nur selten gesichtet. Seeschildkröten sind eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Sie legen Tausende von Kilometern zurück zu den Stränden, an denen sie einst selbst ausgeschlüpft sind, um ihre Eier abzulegen. Die Entwicklungen entlang der Küsten haben jedoch vielfach dazu geführt, daß unzählige Strände sich zur Eiablage nicht mehr eignen. Weitere Bedrohungen sind etwa Grabungsarbeiten sowie Touristen, die mit gemieteten Jeeps die Strände befahren. Anders das unberührte Eiland „Klein Bonaire, das immer noch ein wichtiger Nistplatz für Seeschildkröten ist. Darum ist die Erhaltung der Strände, an denen die Tiere noch nisten, so eminent wichtig.

Sightseeing

Kralendijk

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Kralendijk ist ein hübsches Städtchen geprägt von den farbenfrohen Häusern in niederländischem Kolonialstil. An der Küstenpromenade und ihren Nebenstraßen gibt es viele Restaurants und Möglichkeiten zum Shopping. Südlich der Stadt liegt das „Fort Oranje" dessen steinerner Leuchtturm heute als Hafenverwaltungsgebäude genutzt wird.

Nationalpark "Washington-Slagbaai"

Selbst nach ausgiebigem Tagesbesuch im Nationalpark „Washington-Slagbaai" haben sich viele der Besucher noch nicht sattgesehen und wollen noch einmal zurückkommen. Durch das ca. 54km2 große Naturschutzgebiet führen etwa 35km unbefestigte Straßen. Die Wege sind ein wenig holprig und zwingen zu langsamer Fahrt. Gerade die geringe Geschwindigkeit erlaubt es jedoch, Umgebung und Tierwelt auch wirklich in sich aufnehmen und genießen zu können. Von den beiden eigens für die Vogelbeobachtung errichteten Aussichtstürmen können viele der 189 auf Bonaire heimischen Arten erspäht werden. Der Park ist täglich außer feiertags von 8:00-17:00 Uhr geöffnet. Eintritt: US$ 10,- pro Person.

Rincon

Rincon ist das älteste Städtchen der Insel und geht zurück auf eine spanische Siedlung. Heute befindet sich hier eine Ansammlung von Landhäuschen und jahrhundertealten Gebäuden. Ganz in der Nähe liegt das „Ohima-Gebiet", in dessen flachen und offenen Höhlen man die über ein halbes Jahrtausend alten Steinmalereien der Caiquetio-Indianer bewundern kann.

Salzbecken

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Eine Tour durch den Süden Bonaire’s sollte immer auch den Besuch der natürlichen Bassins der Salzwasserverdunstung miteinschließen. Die strahlend weißen Berge von Salz glitzern in der Sonne wie Schnee. Inmitten der Salzbecken befindet sich auch das ca. 55ha große Flamingo-Schutzgebiet, dem einzigen Brutplatz für die südkaribischen Flamingos, die in ihrer Anzahl beinahe die Bevölkerung der Insel überflügeln. Die beste Aussicht auf die Nistplätze kann man von „Rock Pan" aus genießen, einer historischen Stätte mit restaurierter Steinhütten, die einst im 19.Jh. den Sklaven als Behausung diente, die in den Salzbecken arbeiteten. Hier können Sie traumhafte Fotoaufnahmen machen.

Donkey Sanctuary

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Auf Bonaire leben einige Hundert Esel in freier Wildbahn. Ein Besuch des Esel-Asyls der Insel ist ein absolutes Muß. Diese Zufluchtstätte beherbergt und versorgt mehr als 60 Esel, darunter sowohl Babies als auch ältere Tiere. Sie können sogar eines der Tiere „adoptieren". Hier können Sie die Tiere in Ihrer natürlichen Umgebung bewundern und gleichzeitig die Schönheit eines Naturparks genießen.

Besuchen Sie die Website des Esel-Asyls unter www.bonairenature.com/donkey/

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Unterstützen Sie den Umwelt- und Artenschutz Bonaires


Die gesamte Küste Bonaires, Klein-Bonaires, Lac Bays sowie der Nationalpark Washington-Slagbaai sind Naturschutzgebiet. Es ist strikt verboten, das nachfolgend Aufgelistete zu beschädigen bzw. zu entfernen:

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  • jedwede Art harter bzw. weicher Korallen
  • Muscheln
  • Kakteen, Pflanzen
  • Schildkröten, Meerestiere
  • Leguane, Tiere
  • Papageien, Flamingos, Vögel
  • historische Gegenstände

Die Ausfuhr geschützter Arten (tot oder lebendig) kann bei Rückkehr in Ihr Heimatland zu Strafverfolgung führen. Bitte helfen Sie, die Umwelt der Insel zu erhalten.

Sprachen

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Die Sprache der Einheimischen ist das „Papiamento" – eine Mixtur aus Portugiesisch, Spanisch und Holländisch, durchsetzt mit afrikanischen, englischen, französischen und indianischen Sprachelementen. Offizielle Landessprache ist Holländisch – Englisch und Spanisch sind ebenfalls weitverbreitet.

Straßenverkehr

Auf Bonaire werden Sie vergeblich nach vierspurigen Straßen, Autobahnen oder Verkehrsampeln Ausschau halten. Alle Verkehrsregeln entsprechen jenen in Europa oder den USA, mit einer Ausnahme: an einer T-Kreuzung hat immer der auf dem oberen Balken des „T’s" fahrende Verkehr Vorrang. Bitte achten Sie auch auf wilde Esel und Ziegen. Insbesondere letztere haben bisweilen die Neigung vor die Autos zu springen anstatt davonzulaufen. Nach Regenfällen bitte besonders vorsichtig fahren, da mit rutschigen Fahrbahnen zu rechnen ist.

Ereignis Kalender

February 2007


Feb 10 Children's Carnival Parade (Rincon)
Feb 11 Children's Carnival Parade (Kralendijk)
Feb 17 Adult's Carnival Parade (Rincon)
Feb 18 Adults's Carnival Parade (Kralendijk)
Feb 19 Farewell Youth Parade
Feb 20 Grand Finale Evening Carnival Parade (Kralendijk)
Feb 21 Ash Wednesday

April 2007

April 5 Simadan (Harvest) Festival Rincon
April 6 Good Friday (Holiday)
April 8 Easter Sunday (Holiday)
April 9 Easter Monday (Holiday)
April 14 Second Quarterly Underwater Cleanup Dive--Meet at 1:00 PM at Yellow Submarine
April 30 Queen's Birthday (Holiday)
April 30 Rincon's Day (Holiday)
April 30 Queens Birthday Windsurfing Race (Tolo)
April 30 Queen’s Birthday race 


 

  



 


Sorobon Beach Resort - PO Box 14 - Bonaire, Netherlands Antilles Tel: (599) 7178080 - Fax: (599) 7176080 info@sorobonbeachresort.com